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                                  Carl Ludwig Hübsch`s
LONGRUN DEVELOPMENT OF THE UNIVERSE


     Carl Ludwig HÜBSCH     tuba, komposition
     Wolter WIERBOS             posaune
     Matthias SCHUBERT      saxophon

Die Musik des Quartetts LDoU ist neu, im Sinne von Anthony Braxton vielleicht, aber Blasmusik eben, europäische Blasmusik. Am besten sollte man sagen: Neue Europäische Blasmusik. Die Kompositionen sind eigens für diese Besetzung geschrieben und sind bestens geeignet, in den Händen unbändig spielfreudiger Musiker gebogen, verformt und geknetet zu werden.
Auf Vermittlung wird verzichtet, nicht aber auf das Vergnügen, Ernst Mosch wieder Leben einzuhauchen, Musik im Theatralen sichtbar klingen zu lassen und mit existentieller Ernsthaftigkeit die Sau raus zu lassen.



                                        LDOU+G
     Gerry HEMINGWAY     drums, perkussion

Seit November 2008 gibt es das Trio auch in einer um den Schlagzeuger und Komponisten Gerry Hemingway (USA) erweiterten Variante. Hemingway ist als kongenialer Musiker von z.B.Anthony Braxton oder Ray Anderson genauso bekannt wie als Leader eigener Projekte (z.B: Gerry Hemingway Quintet!!).
Eine CD des Quartetts LDOU+G wird 2009 erscheinen


Pressestimmen:

....freier Jazz und Neue Musik in konsequenter wie augen-
zwinkernder Verknüpfung...


...höchst unterhaltsam...

...ein Zeichen des klangästhetischen Aufbruchs....

....fesselnde Klangebenen....

...eine Vielfalt, die selbst manche Orchester nicht erreichen und die den demokratischen Gesellschaftsentwurf der freien Vereinbarung als machbare Utopie beweist....

.....Da ertönen spannende Kammerspiele einer aussergewöhnlichen Bläserei. Mit Format und Phantasie. Ein vorbildliches Ineinander von Komposition und konzeptbezogener Improvisation, Auffälligkeiten bis zur Instrumenten-Zerlegung inbegriffen. Jazz und Neue Musik wird phantastisch vereint. Mit viel Veränderungsbegierde und Fortschrittsfahndung, querdurch bis zum Geräusch. Bisweilen auch ins Burleske. Konzert-Strenge und Ellington's Dogma vom Swingen als Ganzes. Vom Hauch bis zum Draufdrücken, was die Instrumente halten. Rundum das Plus der Überraschung....


klangproben:
 LDOU-Sample1
 LDOU-Sample2
 LDOU-Sample3(trad)


  • Carl Ludwig Hübsch
    (Planet Blow, Post No Bills, Lester Bowie`s Brass Fantasy, Arthur Blythe, Schubert Sextett, European Tuba Quartett, Buck Hübsch Mahall, Vertrauensbildende Massnahmen etc.).......tuba
  • Matthias Schubert
    (Gunter Hampel Duo, Albert Mangelsdorf Quintett, Klaus König Orchestra, Marty Cook Band, M.Schubert Quartett/Sextett Schubert/Gratkowski Duo etc.) ............... tenorsaxophon
  • Wolter Wierbos
    (ICP Ensemble, Gerry Heminway Quintet, Podium Trio (van Kemenade/Kuiper), Maarten Altena Ensemble, Curtis Clark Sextet, Albrecht Maurer Quartett, Available Jelly etc.)......posaune
  • Gerry Hemingway(November 2008)
    (Crispell/Guy/Hemingway, tom&gerry (Thomas Lehn & Gerry Hemingway) BassDrumBone(Helias/Anderson/Hemingway), Graewe/Reijsegger/Hemingway, Hemingway/Butcher ...)....... percussion


Hübsch Schubert Wierbos
(JHM 112) 2000
Is This Our Music?
(KCD 5163) 2005
DVD: seen by
(own ) 2008
The Universe is a Disk
(Leo Records 525) 2008


Photos vom Konzert in Eindhoven

Pressestimmen:

"Wie die drei Bläser da teilweise rumquietschen, um dann wieder in einen strengen Satz zu verfallen, um wieder die Geräuschkeule auszupacken, das war höchst amüsant bis witzig. Das Trio bot freien Jazz und Neue Musik in so konsequenter wie augenzwinkernder Verknüpfung, nicht ohne ein höchst konzentriertes Zusammenspiel zu pflegen. Und so bekam eine Musik, die durchaus nicht ohne intellektuelles Konzept auskommt, einen höchst unterhaltsamen Anstrich." WZ

"(...)es war Carl Ludwig Hübschs "Langfristige Entwicklung des Weltalls", eine Mischung aus Blechblasperformance und zeitgenössischer Musik. Als Schlusskonzert des ersten Festivalabends der Jazzmusikerinitiative München e.V. (J.I.M.) setzte der eigenwillige Tubist ein Zeichen des klangästhetischen Aufbruchs. Gemeinsam mit Matthias Schubert am Saxofon und dem Posaunisten Wolter Wierbos näherte er sich dem Gestaltungsideal der Komprovisation, der gelungenen Kombination ausnotiert vorgeformter und spontan expressiver Momente.(...)"SZ

"(...)Die neueren Spieltechniken, gepaart mit sensibel abgestimmter Dynamik, schufen fesselnde Klangebenen. Punktuelles und Flächiges verband oder kontrapunktierte sich. Dazwischen gab es zahlreiche Schattierungen. Klar konturierte melodische Linien, meist notiert und in einem Instrument durchlaufend, wurden gleichsam kommentiert durch Einzeltöne, Geräusche oder Mehrfachklänge. (...) Seine Kompositionen bezeichnet Hübsch als ‹interaktiv". Dies bedeutet, dass sie nur in Teilen festgelegt sind und der Rest offen bleibt für Improvisationen aller Art. Diese Konzeption führte auch beim Tanner Konzert dazu, dass sich besonders in den nicht fixierten Momenten immer wieder Akzente oder Accessoires herauskristallisierten, die dann selbst zum musikalischen Substrat geronnen.(...)"Fuldaer Zeitung

"(...)Es ist eine feine Spontankomposition, deren Vielstimmigkeit in den einzelnen Instrumenten steckt, und die sich im Zusammenspiel ergänzt zu einer Vielfalt, die selbst manche Orchester nicht erreichen und die den demokratischen Gesellschaftsentwurf der freien Vereinbarung als machbare Utopie beweist.(...)" Wiesbadener Zeitung

"Format und viel Phantasie
"Zusammenspiele" in der Linzer GalerieMAERZ. Am Sonntag blies ein Trio beeindruckende Berichte über eine langfristigeEntwicklung: Tenorsaxofonist Matthias Schubert,Posaunist Wolter Wierbos und Tubaspieler Carl Ludwig Hübsch, Schreiber fast aller Stücke. Drei Individualistenmit gleichem Gewicht in einer süperben Inszenierung ihrer gescheiten Geometrie des Gemeinsamen samt Rollenwechsel.Vortreten und Zurücknehmen. Jeder ist eine Section in der Band. Samt Unterschieden. Aber stets gilt Betonung auf Team. Da ertönen spannende Kammerspiele einer au¤ergewöhnlichen Bläserei. Mit Format und Phantasie. Ein vorbildliches Ineinander von Komposition und konzeptbezogener Improvisation, Auffällig-keiten bis zur Instrumenten-Zerlegung inbegriffen. Jazz und Neue Musik wird phantastisch vereint. Mit viel Veränderungsbegierde und Fortschrittsfahndung, querdurch bis zum Geräusch. Bisweilen auch ins Burleske. Konzert-Strenge und Ellington's Dogma vom Swingen als Ganzes. Vom Hauch bis zum Draufdrücken, was die Instrumente halten. Rundum das Plus der Überraschung. Nachzuhören auf Jazzhaus-Köln-CD 112." (ur)
Linz

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