Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse

platform for undocumentable events



at the Atelier Dürrenfeld/Geitel [click here]
(photos by Ulrich Dürrenfeld)
(pictures from events in the Loft or elsewhere see below:)
A performance place for research and experiments in actual music

Ort für Experiment und Wagnis aktueller Musik
abseits des Vermarktungswettkampfes

In einer grösseren Stadt wie Köln braucht eine vitale Musikszene Orte, an denen Wagnis
und Experiment mit Selbstverständlichkeit geschätzt werden.
Unter Improvisierenden Musikern und Musikerinnen hat die Plattform einen hervorragenden Ruf.
Schon lange haben z.B. nicht mehr so viele Musiker aus Frankreich in Köln gespielt wie in den
letzten Jahren. Auch die junge Skandinavische Szene ist gut vertreten.Eine hervorragende Akkustik und
der geschützte Rahmen haben sich als fruchtbarer Boden für spannende Kolaborationen
internationaler Musikerinnen und Musiker erwiesen. . . [bitte unten weiterlesen]




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february02th2011
loft, köln
chen solo + hirt


fotos by joker nies


Erhard Hirt: guitar                  Audrey Chen: cello, voice


  



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december17th2010
institut francais, köln
palier / toulemonde + zoubek


fotos by carl ludwig hübsch




Agnes Palier:
 voice           Olivier Toulemonde: various objects



  
Philip Zoubek:
 piano           Agnes Palier: voice           Olivier Toulemonde: various objects




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march29th2006
loft, köln
lehn - hübsch - zoubek







   Philip Zoubek: piano           Carl Ludwig Hübsch: tuba           Thomas Lehn: sythesizer

 
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PLATTFORM NICHT DOKUMENTIERBARER EREIGNISSE

Ort für Experiment und Wagnis aktueller Musik
abseits des kulturindustriellen Vermarktungswettkampfes

In einer grösseren Stadt wie Köln braucht eine vitale Musikszene Orte, an denen Wagnis
und Experiment mit Selbstverständlichkeit geschätzt werden. An den ursprünglich solchen
Zwecken gewidmeten Orten beginnen heute der Verteilungsdruck und das marktwirtschaftliche
Denken, Einfluss auf die Inhalte zu nehmen. Publikumszahlen sind unzuverlässiger als früher,
die musikalische Mode ändert sich schneller, Institutionen haben hohe Selbsterhaltungskosten.
In solch einer Situation besteht die Gefahr, dass auch Musik(er)findungen mittels leichter
vermarktbarer Oberflächengestaltung dem Markt hinterher-entwickelt werden statt im ureigensten
künstlerischen Ausdruck alternative Modelle zu ermöglichen. Solch ein Reservoir zu erhalten und
zu entwickeln, das in die "arrivierteren" Orte der Musikpräsentation hineinwirkt, ist Ziel und
Inhalt der Plattform Nicht Dokumentierbarer Ereignisse, ganz im Einklang mit der einstmals den
Ruf Kölns prägenden Tradition solcher Orte (zB Beginner Studio, Rhenania etc).

Die PLATTFORM NICHT DOKUMENTIERBARER EREIGNISSE existiert seit 2004. Zunächst zu Gast im kleinen
Büro der "Kunstkontakte", in der Ritterstrasse, mit grosser Fensterfront zur Ritterstrasse, findet
die Reihe seit Mitte 2005 meist im gemeinsamen Atelier der Künstler Ulrike Geitel und Ulrich Dürrenfeld,
in einem Hofgebäude in Köln-Ehrenfeld, statt. Eine hervorragende Akkustik und der geschützte Rahmen
haben sich als fruchtbarer Boden für spannende Kolaborationen internationaler Musikerinnen und Musiker erwiesen.
Gäste aus Japan, dem Libanon, den USA, und dem gesamten Europa waren zu Gast, meist in musikalischer Begegnung
mit Musikern aus Köln.
Im Frühjahr 2007 zum Beispiel spielten Antione Beuger und Markus Kaiser (Wandelweiser Komponisten, Düsseldorf),
Chris Heenan und Michael Vorfeld (USA/Berlin), Ulrich Phillipp, Benoit Cancoin und Joker Nies (Wiesbaden/
Frankreich/Köln), Claus van Bebber und Martin Klapper (Kalkar/Tschechei), Tatsuya Nakatani, Peter Jaquemyn,
Frank Gratkowski (USA/ Belgien; Köln), Thomas Lehn und Gino Robair (Köln/USA),sowie Angelika Sheridan,
Georg Wolf, Wolfgang Schliemann und Hans Schneider (Köln/Wiesbaden/Langgöns/ Leverkusen).

Unter Improvisierenden Musikern und Musikerinnen hat die Plattform inzwischen einen hervorragenden Ruf,
wie die hochklassige Gästeliste zeigt. Schon lange haben z.B. nicht mehr so viele Musiker aus Frankreich
in Köln gespielt wie in den letzten Jahren. Auch die junge Skandinavische Szene ist gut vertreten, wie
die Auftritte von "Streifenjunko", Groenvold/Volden oder Grip/Jernberg zeigen.

Darüber hinaus gibt es immer wieder Präsentationen von Neuer Musik, zB Wandelweiser Komponisten im
Januar 2007, Neuen Chanson wie z.B. von Christina Messner, Neuen Projekten wie seinerzeit das
Mollsche Gesetz oder Sebastian Gramss`Mad Michel im Programm. Die Kuratierung des Programms betreibt
der Musiker und Komponist Carl Ludwig Hübsch, im Einvernehmen mit seinen Gastgebern, dem Künstlerpaar
Ulrike Geitel/Ulrich Dürrenfeld und im Rückgriff auf die in eigenen Konzertreisen geknüpften
internationalen Kontakte. Darüber hinaus kümmert er sich um die organisatorischen Belange, die im Zusammenhang
mit der Reihe entstehen.
Die Gastgeber Dürrenfeld und Geitel sorgen bei jedem Konzert für das leibliche Wohl der Gäste und
stellen den Konzertraum. Ein eindrucksvolles Bebilderung der Reihe findet sich der Homepage von
Ulrich Dürrenfeld, der das Programm mit einer Fotodokumentation begleitet:
Atelier Dürrenfeld/Geitel


SOUNDTRIPS NRW - look inside

NRW hat eine neue Musik-Reihe! In Zusammenarbeit mit dem NRW Kultursekretariat Wuppertal ist es fünf
Veranstaltern aus 5 Städten gelungen, sich in ein lebendiges Austauschmodell zwischen bedeutenden Musikern
NRWs zusammen mit interessanten internationalen Gästen zu begeben. Unter dem Motto soundtripsNRW - look inside
werden die Spiel-Karten in der ohnehin lebendigen Szene innovativer Musik neu gemischt und ausgelegt.
Look inside ist eine Einladung, an diesem Prozess zu teilzuhaben.

Die erste internationale Gruppe dieses Ringtauschs kommt aus Norwegen. Die Bandbreite des Quartetts "Lemur"
rangiert von elaborierter Kammenmusik über free Jazz bis hin zur Noise-Komposition und steckt damit das farbige
Feld der zeitgenössischen Musik in dieser Reihe anschaulich ab.

Zum Auftakt der Reihe "Soundtrips NRW - look inside" spielen auch die Kuratoren der Reihe selbst. Alle fünf
Musikerinnen und Musiker fungieren in ihren Städten nicht nur organisatorisch sondern vor allem musikalisch als
Dreh- und Angelpunkte.Darum liegt es nahe, die Verbindung der einzelnen Städt nicht nur durch ein gemeinsames
Programm sondern durch eine gemeinsame Musik hörbar zu machen.